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Tierkommunikation
Mit Tierkommunikation ist in erster Linie die mentale Verständigung zwischen Mensch und Tier gemeint. Wir treffen uns auf einer spirituellen Ebene und tauschen uns aus. Die Tierkommunikation wird eingesetzt, wenn das Tier psychisch oder physisch erkrankt ist, wenn es in der Familie/Umgebung auffällig wird, wenn es mit Artgenossen plötzlich nicht mehr klarkommt oder wenn es uns einfach nur etwas mitteilen will.
„Als ich während eines Kurses für Tierkommunikation lernte, dass Babys und Tiere die gleiche Sprache sprechen, wusste ich gleich, dass mir das bekannt vorkam. Irgendwann verliert der Mensch die Fähigkeit, die Tiere zu verstehen. Ich hatte eigentlich immer mit Tieren zu tun, selbst wenn ich mal keine eigenen hatte. Katzen fanden mich schon immer unwiderstehlich und besuchten mich, egal, wo ich wohnte. Aber wir können uns alles wieder holen, was verschüttet ist. Wir müssen nur in die Ruhe und Stille gehen. Danach kann ich mich darauf konzentrieren, wie es war, so als Kind. Wie habe ich da kommuniziert, gesehen, gehört und gefühlt?“ (Zitat aus meinem Buch „Shapeshifting“)
Mittlerweile sehe ich Tierkommunikation auch aus anderen Blickwinkeln: ich betrachte auch die Körpersprache und die jeweilige Situation des Tieres innerhalb einer Familie. Tiere sagen uns viel mehr, als wir Menschen für gewöhnlich wahrnehmen. Wenn es Probleme mit einem Tier gibt, dann kann ich ihm häufig mittels der Tierkommunikation helfen. Dann muss sich allerdings auch der Halter bereit erklären, an sich zu arbeiten und Dinge zu verändern.
Wer schon lange mit Tieren zusammenlebt, weiß, dass auch sie als Heiler tätig sein können. Sie beruhigen uns und sie zeigen uns mit ihrem Verhalten auf, was wir ändern können.
Die wechselseitige Beziehung zwischen Mensch und Tier kann nur dann gut funktionieren, wenn der Mensch genauso wie sein Tier im Hier und Jetzt bleibt, den Augenblick genießt, Ruhe und Stille zulässt, nahe an der eigenen Natur bleibt und ihm einfach mal zuhört…sei es mental und/oder mittels Körpersprache.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass eine mentale Verständigung zu einem Tier wesentlich besser funktioniert, als wenn man die ganze Zeit auf das Tier laut einredet. Das eigene laute Sprechen verhindert scheinbar, dass man selbst nicht zu hört bzw. nicht zuhören kann. Wenn wir Menschen reden, kann es keine Stille im Kopf geben, die wir zur Tierkommunikation so dringend benötigen. Mal abgesehen davon, kommunizieren Tiere untereinander auch mental und per Körpersprache…wenn sie die ganze Zeit so laut wie wir reden würden, dann gäbe es eine ziemlich laute Geräuschkulisse auf den diversen Hundeplätzen und in den Tierheimen.
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